Montag, Mai 21, 2007

das ballhaus in mitte





























wieder einmal im alten ballhaus. pizza immer noch gut. sehr gut. eine runde dancing stars später entdecke ich erschreckt an mir, ich mag auch tanzen bei einem dinner bei kerzenschein - so zwischen gang 4 und 5 also zwischen raukensalat und dem zitronensorbet im sprudelwasser gerne einmal über den boden schweben! ich mag die poesie und den shabby-chic von berlin. sehr.

der club rodeo oder gwen in mitte treffen oder der kuppelsaal des postfuhramtes!




der von herrn lombardo beschriebene wow-effekt ist bei mir erst des nächtens aufgetreten. dann aber so richtig! rockend im kuppelsaal des rodeo club im alten postfuhramt mitten in berlin!
unglaublich schön, unglaublich spannend, unglaubliche menschen, unglaublich schön gwen zu treffen, unglaublich lieber sascha an der seite von gwen, vordergründig unglaublich prickelnde idee von gwen prosecco mit aperol zu mischen - später als unglaublich schlechte idee verstanden, unglaublich dunkel überall, unglaublich schönes kerzenlicht auch überall, unglaublich super teint bei so viel kerzenlicht und das auch noch zu unglaublich später stunde, sehr selten so viele unglaublich gut angezogene menschen auf einem fleck gesehen, unglaublich war es auf den wortwitz auf gwen´s fliegenpilzbemusterten pulli zu starren den sie an einem so unglaublich aussergewöhnlichen ort getragen hat und mit haltung die aufschrift: it´s time for some regular fun" verkörperte, unglaublich viel gelacht, unglaublich tief geredet, unglaublich eindruck...

der club rodeo oder yippieh yeah in der stadt der engel!














man sollte die tage nicht vor dem abend loben!
richtig! und das rahmenprogramm der typo war wirklich bezaubernd und gut gemacht. zuerst die typo radio night. ja, sowas haben die in berlin auch bereits erfunden. und gefunden hat es auch jeder, weil irgendwelche wahnsinnigen einen großartigen wegweiser durch die stadt in rosa gelegt haben. sehr aufmerksam! danke!

typo | berlin | großartig. punkt

um die spannung nach dem salon nicht abfallen zu lassen, bin ich in den nächsten flieger gesprungen um zur typo zu laufen. gute idee - auch nachzulesen unter: http://www.typoberlin.de/

die buben und mädchen gehen dort anders an den start. und ich auch! jedenfalls war die anzahl an von mir besuchten sessions völlig rekordverdächtig und am ende des tages auch wirklich ein rekord. sowas kann man ja nach dem ersten tag noch nicht wirklich sagen. und das kann ich aus erfahrung sagen.

jedenfalls war das wirklich gut und ich möchte vor allem mir gratulieren, hier als kundenseitiger langweiler unter all den fürchterlich kreativen beim wettschwimmen nicht ganz untergegangen zu sein. manchmal auch ganz witzig, muss ich doch höchst kreative meisterleistungen täglich erbringen, um mit dem corporate design irgendwie im rahmen umgehen zu können, welches die auf der konferenz als superstar positionierte berliner agentur scheinbar in einer strengen stunde erdacht hat. wen der lerninhalt interessiert findet anregendes unter: http://www.fontblog.de/

ohne auch nur einen einzigen zweifel kann an dieser stelle herr lombardo nochmals in den himmel gelobt werden. der typ der dem spex sein gesicht gemalt hat ist so und so ein held. und reden kann der auch noch, der herr lombardo. http://slanted.de/1297 der hat einen hefter in der hand und ein stück stoff in der anderen ein cover einfach getackert. wunderbar. ein cover nur aus typo-tackern. großartig. bedauernswerter weise hat die band dann einen titel getauscht. armer mario! ich leide noch immer mit. hinfahren und freuen - nächstes jahr zum thema image.




vive la revolution romantique oder: wer visionen hat sollte zum arzt gehen!

das kann jetzt länger dauern! die kryptische rahmenhandlung dreht sich diesmal um folgende zutaten: die saint charles, ein zauberhaftes dinner, eine märchenhafte gästeliste, einen salon, abendkleidung, wunderschöne abendkleider, glitzerkronen, kerzenleuchter, reagenzgläser an wünschenswerter zukunft und brenngläser gesellschaftlicher strömungen. kurz und knapp: vor meiner abreise nach berlin hab ich mir einen traum erfüllt und die zukunftsarchitekten ein dîner in der bezaubernden saint charles geben lassen. die einladung versprach diesbezüglich:

"die salonkultur und die gesellschaftliche entwicklung der erkenntnisgeschichte gingen von alters her hand in hand. der salon war begegnungsstätte verschiedenster kultureller milieus und ihrer freigeister. wenn es gelang, gemeinsam eine atmosphäre allgemeinen wohlbefindens und schöpferischer anspannung zu schaffen, war er spielwiese und talentschmiede zugleich. über jahrhunderte hinweg galt der salon als experimentierlabor und bot raum für neue ideen. er war reagenzglas wünschenswerter zukünfte und das brennglas gesellschaftlicher strömungen. im salon war platz für ausgeglichenes, überraschendes, blasphemisches, tabuisiertes, verbotenes und subversives. verboten war nur eines: l´ennui. langweiler mussten draussen bleiben. hier entsteht eine auro, in der sich tiefsinn und leichtigkeit nicht als gegensatzpaar gegenüberstehen, sondern auf einzigartige weise eine liaison eingehen!"

ganz in diesem sinne wurde zu einem salon geladen. dies war das richtige forum, ein medium gleich, um sich mit interessanten menschen auszutauschen, neugikeiten zu verbreiten und die idee der future architects in die welt zu tragen. auf dass neues nicht nur angeboten, sondern gleich weitergesponnen, kommentiert und zu ende gedacht wurde! und das wurde es und noch besser! die future architects wurden aufgefordert jeweils einen besonderen gast mitzubringen. in spassfreier abendkleidung - versteht sich! extern - die gäste meine ich. so aus der freien wildbahn des privaten umfeldes. bewegt sollte der gast bereits was haben, großes vorhaben und einen salon bereichern können. die gästeliste war unglaublich! unterschiedlicher und spannender war eigentlich noch kein dîner an dem ich jemals platz genommen habe. da war ein clown neben einem journalisten neben einem werber und neben einem vorstand und neben einem schriftsteller und neben einer performancekünstlerin und neben so vielen anderen unglaublichen menschen.

und getrunken wurde nur nach ritual und mit passendem trinkspruch! der werber neben mir bot sich dankenswerter weise für allerlei inspiration an und so wurde pippi langstrumpf meine trinkspruchvordenkerin des abends. "du musst die regeln kennen, um sie intelligent durchbrechen zu können," versprach der werber neben mir und der clown lachte nur dazu. und ich verstand und wusste es zu ´verstehen denn niemlas zuvor hab ich ein corporate dinner verkauft und eingeladen unter dem titel: "vive la revolution romantique!" herzenswunsch in erfüllung und herz richtig glücklich darüber! sehr! und 200 pfingstrosen freuten sich mit mir! "wer visionen hat, sollte zum arzt gehen", so der bekannte sager. wer visionen hat, sollte in die apotheke gehen! vive!